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Gemeinschaftsprojekt mit Vento Ludens Ltd.

Inbetriebnahme von zwei Kleinwasserkraftanlagen in Schottland

20.09.2017

In Schottland nahm Koehler in Zusammenarbeit mit der Vento Ludens Ltd. zwei neue Kleinwasserkraftanlagen in Betrieb.

Inbetriebnahme von zwei Kleinwasserkraftanlagen in Schottland

Gemeinsam mit der Vento Ludens Ltd. sind zwei neue Projekte im Bereich Kleinwasserkraft im September 2017 erfolgreich fertiggestellt und in Betrieb genommen worden (Kelburn und Ledard). Es handelt sich um zwei kleinere Anlagen mit jeweils 100 KW Nennleistung, die jährlich ca. 340 bzw. 420 MWh Strom in das schottische Netz einspeisen werden.

Technisch handelt es sich um sogenannte Laufwasserkraftwerke, bei denen ein Teil des Flusswassers durch eine Wasserturbine geleitet wird, die die potentielle Energie des Wassers in eine mechanische Drehbewegung umwandelt. Diese Drehbewegung treibt einen Generator an. So wird die kinetische Energie des Wassers erst in mechanische Energie in der Turbine und dann in elektrische Energie im Generator gewandelt.

Um die Fallhöhe des Wassers zu steigern und saisonale Schwankungen auszugleichen, wird mittels einer kleinen Wehranlage das Flusswasser aufgestaut. Der Wasserstand im entstehenden Rückstauraum wird während des Betriebs konstant gehalten. Die Fallhöhe als Höhenunterschied zwischen Oberwasser und Unterwasser sowie die Ausbauwassermenge bestimmen die installierte Leistung und das Arbeitsvermögen des Kraftwerkes.

Abgesehen von den möglichen saisonalen Schwankungen erzeugen Laufwasserkraftwerke sehr gleichmäßig rund um die Uhr Strom und werden daher für die Grundlast genutzt. Laufwasserkraftwerke haben Wirkungsgrade in der Größenordnung von 80 bis 90 % und sind damit sehr effizient. Die eingesetzte Technik ist relativ wartungsarm. Somit sind die Betriebskosten deutlich geringer als bei anderen Kraftwerken und die
Technik ist bei regelmäßiger Wartung sehr langlebig. 

So betreibt die Koehler-Gruppe in Deutschland Kleinwasserkraftanlagen bereits über 100 Jahre. Außerdem findet keine Verbrennung statt, und es werden deshalb keine Schadstoffe und Treibhausgase wie Kohlenstoffdioxid freigesetzt. Somit sind Laufwasserkraftwerke in Bezug auf Emissionen sehr umweltfreundlich. Wieviel Wasser entnommen werden darf und wie etwa der Eingriff in die Natur durch die Baumaßnahmen sowie die Sichtbarkeit der Anlage minimiert werden können, wurde im Vorfeld und während der Errichtung detailliert mit verschiedenen Behörden und Organisationen wie etwa der Scottish Environment Protection Agency (SEPA), The Scottish Natural Heritage (SNH) und den lokalen
Planungsbehörden abgestimmt.

Die Projekte Kelburn und Ledard sind Teil eines größeren Portfolios, aus dem bereits weitere vier Projekte mit einer Nennleistung zwischen 300 KW und 1 MW im Genehmigungsverfahren sind. Es ist geplant, die Genehmigung für die weiteren Projekte im Laufe des Jahres 2018 zu erhalten und diese in den Jahren 2019 / 2020 zu errichten.

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