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Windpark Blasbach

Projektplanung für den Bau des Windparks schreitet voran

01.02.2021

Die Genehmigung liegt lange vor, nun steht die Finanzierung: Das Mandat zur Projektfinanzierung wurde nun regional an die Volksbank Mittelhessen vergeben. Damit kann das Projekt weiter vorangetrieben werden.

Die Koehler Renewable Energy (KRE) besteht seit 2012 als Tochtergesellschaft der Koehler Group. Seitdem hat sie zahlreiche Projekte im Bereich Windkraft, Photovoltaik, Wasserkraft und Kraftwärmekopplung umgesetzt. Eines der aktuellen Projekte ist der Bau des Blasbacher Windparks. Dort errichtet die Koehler Renewable Energy zusammen mit der Green City AG zwei Windenergieanlagen des Typs Vestas 150 mit einer Nennleistung von 4,2 MW und einer Nabenhöhe von 166 Metern. Mit den Anlagen sollen 23 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr erzeugt werden, womit umgerechnet 14.000 Einwohner mit Strom versorgt werden können.

„Dieses Projekt zeigt, wie wichtig die Energiewende vor Ort ist“, so Jens Mühlhaus, Vorstandssprecher der Green City AG. „Die Stadt Wetzlar schafft hier ganz gezielt eine kommunale Wertschöpfung verbunden mit einem hohen ökologischen Nutzen.“ Die Koehler Renewable Energy ist hierbei ein verlässlicher Projektpartner zur Umsetzung des Windparks. Das Unternehmen tritt bei allen Projekten als Betreiber auf und plant ein langfristiges Engagement. „Mit verschiedenen Partnern haben wir bereits zahlreiche Projekte umgesetzt. Wir sind stolz, auch bei diesem Projekt unsere Expertise und Erfahrung unter Beweis stellen zu dürfen“, unterstreicht Nicolas Christoph, Prokurist der Koehler Renewable Energy (KRE) und Geschäftsführer der Windenergiepark Wetzlar GmbH. 

Energiewende und Wertschöpfung vor Ort

Aktuell ist Windkraft die mit Abstand wirksamste Klimaschutzmaßnahme in Deutschland. Die Stadt Wetzlar setzt sich seit mehreren Jahren aktiv für den Klimaschutz ein und hat mit dem Windpark einen weiteren wichtigen Hebel im Kampf gegen den Klimawandel zur Verfügung.
Das unterstreicht auch Oberbürgermeister Manfred Wagner. Richtig sei, dass für die Errichtung des Windparks Waldflächen bereitgestellt werden müssten, doch könne mit der Windenergie deutlich mehr CO₂ vermieden werden, als durch den wegfallenden und in wesentlichen Teilen wieder auszugleichenden Baumbestand an Kohlendioxid gebunden werden kann. 

Der Windpark Blasbach hatte im Sommer 2020 die Genehmigung, und dann bei der Ausschreibung der Bundesnetzagentur den Zuschlag erhalten. Derzeit finden die Abstimmungen der Windenergiepark Wetzlar GmbH und Green City mit Vestas zum Bauzeitplan statt.

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